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Technik: Öl auf Leinwand, 150 x 100 cm

Obere Reihe (von links nach rechts):  “Das Spiel” (1998), “Im Bad” (1998), “In der Stadt” (2000), “In der Straßenbahn” (2001)

Untere Reihe (von links nach rechts): “Paar mit Tulpe” (2002), “Im Cinestar” (2006), “Junge Frau mit Perlenvorhang” (2009), “Frau mit Engelstrompeten” (2009)

                       

Zeitfurche 1-4, 1992, Lithographie, 65,5 x 50 cm


Geboren wird Wagenbrett 1954 in Leipzig, wo er Anfang der siebziger Jahre eine Lehre zum Offsetretuscheur absolviert und von 1977-1982 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Arno Rink, Wolfgang Peuker, Volker Stelzmann, Sighard Gille studiert. Dort beginnt seine künstlerische Entwicklung mit der Orientierung an der Bildtradition der Neuen Sachlichkeit. Über diesen Pfad gelangt der Künstler schließlich zu seiner eigenen Ausdrucksweise. Seine Menschenbilder sind zeichnerisch prägnant, erscheinen in sich ruhend, eher statuarisch in dem sie umgebenden Raum, mit ausdrucksvollen Augen und Händen, betont durch harte Konturenlinien.
Von 1984-1990 ist er Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR, von 1986-88 Meisterschüler bei Willi Sitte. Er erhält 1987 den Irene-und-Peter-Ludwig-Preis vom Künstlerhaus Wien und stellt 1988 im Deutschen Pavillon der 43. Biennale in Venedig aus. Seit 1990 ist er Mitglied im Künstlersonderbund in Deutschland e.V.
Der Künstler lebt und arbeitet derzeit in Leipzig.

Parallel zu dieser Ausstellung wird im Schaulager der Kunststiftung Poll Norbert Wagenbretts 7-teiliger Bildzyklus zur Geschichte der Sowjetunion, der als Auftragsarbeit 1990 entstand, ebenfalls am Freitag, 10.9.2010, 19 Uhr, eröffnet und bis zum 20.10.2010 gezeigt. Die neuen Räume, die die Galerie der Kunststiftung Poll künftig erweitern und ergänzen werden, sind Teil des alten Heizwerkes im Hof der Gipsstraße, das auf seinem Dach die documenta-Installation „Kino” von Peter Friedl trägt.


Noch mehr Arbeiten sehen Sie hier!


Presseecho:

                  

“Schlaflos auf Mallorca” in der Zeitschrift DELUXE, Herbst 2010 (S. 44)

                    

“Ein Menschensucher”, Beilage Märkische Oderzeitung “Wo? Hin!”, 9.-15.9.2010

                    

“Im Gesicht steht das Leben”, Berliner Zeitung, 21.9.2010


                 

Fotos der Ausstellungeröffnung am 10.9.2010 in der Galerie Poll