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Susanne Knaack

Susanne Knaack
“Landschaften und Seestücke”

Malerei und Grafik

                                               

Ausstellungsdauer: 13. November 2010 bis 8. Januar 2011

                    

Susanne Knaacks inzwischen schon berühmten “Seestücke” sind ausschnitthafte Momentaufnahmen der ruhigen oder wogenden See, von Strandlandschaften oder Meeresszenerien, die aussehen wie eine Malerei mit lebhaftem Pinselstrich in verschiedenen Grauwerten. Sie malt aber nicht, sondern schüttet dünnflüssige Farbe - stets Schwarz und Weiß, weil Farbigkeit ihr überflüssig erscheint und sie vom Wesentlichen ablenkt - direkt auf den Bildgrund. Dort lässt sie die beiden Farben ineinander laufen, aufeinander stoßen und sich miteinander mischen. Die Künstlerin bewegt sie gleichsam zu Bildern von Wellen, Wasser, See und Landschaft und, genau wie das Meer selbst, sind sie immer wieder anders und neu.
Gemeinsam sind ihnen das Hochformat und die dynamischen Diagonalzüge und -schwünge, die eine große Raumtiefe und dramatische Bewegtheit erzeugen.

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Norbert Wagenbrett

Das andere Selbst

Ausstellungsdauer: 11.9-6.11.2010

           

Ich gehe zu den Menschen und suche ihre Träume und finde ihre Ängste, finde Ebenen der Gemeinsamkeit, finde Bilder, es sind Bilder dieser Menschen, unendlich einmalig, mit keinem Objekt auf der Welt vergleichbar, und doch, im alltäglichen, öffentlichen Leben scheinen die Gesichter sich zu ähneln, einander gleich zu werden und zu verschmelzen, wie die Gedanken, die nicht mehr die eigenen sind.” Das sagt Norbert Wagenbrett selbst über seine Arbeit als Maler, als „Menschensucher”. Er sucht Im Antlitz seiner Modelle das Unverwechselbare, Einzigartige, was er im Porträt festhält. Er selbst nennt seine Arbeiten allerdings lieber Bildnisse statt Porträts. Denn sie gehen über die Porträtmalerei hinaus, spiegeln mehr als nur das Sichtbare wider. Das gemalte Bild bedeutet keine Reproduktion des Menschen in einem anderen Material, sondern zeigt ein neues Wesen, „das andere Selbst”, auf das durch den Entstehungsprozess über Emotion, Phantasie, Kreativität und Technik des Malers auch ein Teil von ihm übergegangen ist.

Der Maler setzt dieses „andere Selbst” in eine eigene Welt, indem er in seinen Porträts nicht nur Gesicht und Brust der Person fokussiert, sondern die Bildspanne oft bis zu den Knien, manchmal auch bis zu Ganzkörperdarstellungen ausweitet. So kann er auch das Umfeld der dargestellten Person zeigen, sie in ein Ambiente setzen und ihr Attribute zuordnen, die sie in ihrer Einmaligkeit und Außergewöhnlichkeit beschreiben wie zum Beispiel ein Kabarettistenpaar, das er ins Scheinwerferlicht vor einen Bühnenvorhang platziert.

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Arno Mohr zum 100* und Sabina Grzimek

Arno Mohr zum 100* - Malerei und Grafik
Sabina Grzimek - Skulpturen

Ausstellungsdauer: 4. Juni bis 31. Juli 2010
Eröffnung: Freitag, den 4. Juni, 19 Uhr, in Anwesenheit der Künstlerin Sabina Grzimek

Buchvorstellung:  Donnerstag, 1. Juli, 18 Uhr, Sabina Grzimek “Kleine Plastiken”(Unikate, Bronzen, Wachsausschmelzungen 1962 - 2009)

              

Arno Mohr wäre im Juli diesen Jahres 100 Jahre alt geworden. Seine alltäglichen Motive und der sparsame Strich sind unverwechselbare Markenzeichen dieses Berliner Chronisten. In der Großstadt fand Mohr viele seiner typischen Sujets: Menschen auf Straßen und Plätzen, in Hinterhöfen, Kneipen und Parkanlagen, aber auch viele Modelle für seine bekannten Porträts, darunter Künstlerkollegen wie Brecht, Eisler und Weigel. Neben seinen von leisem Witz durchzogenen Abbildungen des Berliner Alltagslebens gehören Momentaufnahmen aus dem Umland zu seinem umfangreichen Werk: Brecht in Buckow, Landschaftsszenerien mit schwimmenden Enten, Kellner in einem Lokal am Müggelsee.

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Dieter Kraemer

„Alltägliches”

Bilder und Aquarelle
13.3.-22.5.2010
Eröffnung: Freitag, den 12.3.2010, 19 Uhr

in Anwesenheit des Künstlers

               

„Unbeeindruckt von den künstlerischen Entwicklungen der letzten Dekaden malt Dieter Kraemer seit mehr als zwanzig Jahren Stilleben. Neben Alltagsszenen, Stadt- oder Landschaftsansichten sind es damit vor allem die täglichen Dinge des Lebens, die der Maler auf die Leinwand bannt und sie der Gewöhnlichkeit entreißt. Das Banale und Vergängliche weist in der künstlerischen Aneignung über sich hinaus und wird zum Gegenstand zweckfreier Wahrnehmung, zum Bedeutungsträger für das Einzigartige und Unvergängliche.”
Ulli Seegers, Auszug aus: Dieter Kraemer, Natura morta, Köln 1999

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