CHRISTIANE HARTMANN

Heinz Ohff und die Künstler

Fotografien 1978 - 1987

12. Mai - 29. Juni 2007

Verlängert bis 31.08.07




Schreiben für die Kunst
Lesebuch HEINZ OHFF
Kunstkritik

Literatur
Feuilleton


228 Seiten, zahlreiche Abbildungen, € 19,80


Parallel zeigen wir:

Ehrhard Wehrmann
documentamomente

fifteen artists

Porträts von documenta Künstlern 1962-1976


 

 
   

Daniel Henry Kahnweiler und Heinz Ohff, 1964

 


Heinz Ohff und Hermann Glöckner, 1980

 
 
 

Rainer Kriester, 1985

 

Elvira Bach, 1987

 
 
 
Heinz Ohff und Andy Warhol, 1968

 


Eberhard Roters und Heinz Ohff, 1982

 
 


Länger als ein Vierteljahrhundert hat Heinz Ohff als Kunstkritiker und Feuilletonchef des Tagesspiegels das Kunstleben in Berlin geprägt. Seine Frau, Christiane Hartmann, hat ihn hierbei vor Ort, also bei den Künstlern, in den Ateliers und Galerien begleitet.
Anläßlich des 85. Geburtstages des im Februar 2006 verstorbenen Autors, Kunstkritikers und Publizisten zeigt die Galerie der Kunststiftung Poll eine Auswahl der Fotografien aus den Jahren 1978 bis 1987 unter dem Titel "Heinz Ohff und die Künstler".
Bei Fotografie stellt sich immer die Frage nach dem künstlerischen Wert. Die Übergänge zwischen Dokument und Kunst sind fließend. Technik ist nicht alles. Erfahrung des Kopfes und des Bauches, also Augenerfahrung, sind unabdingbar. Diese Feststellung Erhard Wehrmanns trifft die Arbeiten von Christiane Hartmann im Kern.
1935 in Berlin-Charlottenburg geboren, seit 1957 mit Heinz Ohff verheiratet, kommt sie Anfang der 60er Jahre nach Berlin, wird 1976/77 von Michael Schmidt in der von ihm gegründeten und geführten Werkstatt für Fotografie der VHS Kreuzberg zur Fotografin ausgebildet und arbeitet danach regelmäßig für den Tagesspiegel.
Als Begleitbuch zu der Ausstellung ist in den Polleditionen unter dem Titel Schreiben für die Kunst das Lesebuch Heinz Ohff erschienen, herausgegeben von Ekhard Haack und Lothar C. Poll. Dieses Lesebuch ist einem Journalisten und Buchautor gewidmet, dem es gelang, mit Leichtigkeit, Intensität und mit Intelligenz seine Leser zu fesseln und neugierig zu machen, vor allem auf die zeitgenössische Kunst. Es bietet Kostproben aus den weit über 1000 Kritiken, Feuilletons und den preußischen Lebensbildern; daneben liebevoll ironische Gebrauchsanweisungen für das Leben an sich und Plädoyers für gesunden Menschenverstand in Berlin, England und anderswo. In einem besonderen Kapitel sehen wir den Kunstkritiker bei der Arbeit, fotografisch festgehalten von Christiane Hartmann.