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JOACHIM SCHMETTAU
Skulpturen und Architekturmodelle
27.01. - 22.02.2007
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
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Musikanten, 1999, Gips, bemalt, H 210 cm
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Unterwegs, 1986, Bronze, H 220 cm
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Haus mit Tierbrunnen, 2005, H 65 cm
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Fabrikhalle, 2005, H 75 cm
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Joachim Schmettau, Bildhauer in Berlin, begeht am 5. Februar 2007
seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlaß zeigt die Galerie
der Kunststiftung Poll in der ehemaligen Musikschule Mitte Skulpturen
und Architekturmodelle aus den letzten Jahren. Nicht eine Retrospektive,
sondern ein kleiner Einblick in das aktuelle Schaffen des vielseitigen
Künstlers wird diese Ausstellung sein.
Schon
im Frühwerk Schmettaus finden sich Architekturmodelle. Waren
die ersten Entwürfe noch Verschmelzungen von geometrischen
und menschlichen Formen, so erscheinen die aktuellen Arbeiten reduzierter,
ohne jedoch die an Schmettaus Arbeiten so geschätzten, raffiniert
eingearbeiteten Zitate aus Archaik, Renaissance, Jugendstil oder
Art Deco vermissen zu lassen. Seine auf den ersten Blick manchmal
skurril anmutenden Entwürfe sind jedoch keineswegs Utopien
oder Hirngespinste, sondern realitätsnahe Vorschläge,
wie die Zeichnungen der ihn begleitenden Architekten zeigen.
Unprätentiös, wie wir ihn seit mehr als 40 Jahren kennen,
spricht Schmettau von einem Vokabular an Möglichkeiten, das
es so zu verdichten gilt, daß eine lebendige Ordnung daraus
wird. Es sind Partituren der offenen Emotion, in denen er die Vorgänge
seines Inneren ungehemmt nach außen transportiert.
Dabei bleibt die Realität nicht außen vor. Schmettau,
selbstbewußter Einzelgänger und doch zeitweiser Mitstreiter
der Berliner Realisten, ist immer er selbst geblieben, eine schöpferische
und phantasievolle Kraft. So sind seine Zeichnungen, einst mit menschlichen
Figuren Mittelpunkt seines Schaffens, keinesfalls 'Begleitung' der
bildhauerischen Arbeiten. Vielmehr gestaltet Schmettau in und mit
ihnen eigenständige Welten immer gegenwärtig in der sichtbar
gebliebenen Freude am Experiment.
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