Obere Reihe (von links nach rechts): “Revolution”, “NÖP”, Sowjetische Ikone”, “Friedensverhandlung”

Untere Reihe (von links nach rechts): “Aufbau”, “Ankunft im Alltag”, “Aufbruch”

1988-1990, Öl auf Leinwand, je 181 x 132 cm

courtesy Kunstarchiv Beeskow


Geboren wird Wagenbrett 1954 in Leipzig, wo er Anfang der siebziger Jahre eine Lehre zum Offsetretuscheur absolviert und von 1977-1982 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Arno Rink, Wolfgang Peuker, Volker Stelzmann, Sighard Gille studiert. Dort beginnt seine künstlerische Entwicklung mit der Orientierung an der Bildtradition der Neuen Sachlichkeit. Über diesen Pfad gelangt der Künstler schließlich zu seiner eigenen Ausdrucksweise. Seine Menschenbilder sind zeichnerisch prägnant, erscheinen in sich ruhend, eher statuarisch in dem sie umgebenden Raum, mit ausdrucksvollen Augen und Händen, betont durch harte Konturenlinien.
Von 1984-1990 ist er Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR, von 1986-88 Meisterschüler bei Willi Sitte. Er erhält 1987 den Irene-und-Peter-Ludwig-Preis vom Künstlerhaus Wien und stellt 1988 im Deutschen Pavillon der 43. Biennale in Venedig aus. Seit 1990 ist er Mitglied im Künstlersonderbund in Deutschland e.V.
Der Künstler lebt und arbeitet derzeit in Leipzig.


Presse: Zum Artikel “Schlaflos auf Mallorca” in der Zeitschrift DELUXE, Herbst 2010