Zielsetzung

Grundlage der Kunstsammlung der Stiftung, die seit einigen Jahren nach Bestätigung der zuständigen Landesbehörde Museumseigenschaft besitzt, bilden die künstlerischen Nachlässe, Zustiftungen und Werkgruppen von Herbert Kaufmann, Christel und Hermann Poll, Peter Sorge, Maina-M. Munsky u. a., sowie Arbeiten europäischer Künstler, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ebenfalls der figurativen Malerei und Skulptur gewidmet haben. Die Stiftung bemüht sich weiterhin um Werke, die sich sowohl mit aktuellen gesellschaftlichen Erscheinungen als auch mit den großen realistischen Strömungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen.

 

Projekte

Im Aufbau befindet sich eine fotografische Sammlung, deren Kern das Archiv des 2004 verstorbenen Künstlerfotografen Erhard Wehrmann bildet.

Des Weiteren wird zur Zeit an einer Dokumentation des Werkes von Hermann Poll gearbeitet, die von der Kunsthistorikerin Mila Vazquez Otero betreut wird.

Parallel hierzu steht das Publikationsvorhaben „Fluchtpunkt Arkadien - Deutsche Maler in Italien 1945-1955: Eduard Bargheer, Werner Gilles, Hermann Poll und Max Peiffer-Watenphul”. Kuratoren: Dr. Jürgen Schilling und Joerg Probst unter Mitarbeit von Prof. Massimo Bignardi.

 

Geschichte

Die 1986 als gemeinnützige GmbH gegründete Kunststiftung Poll widmet sich der Förderung und Erforschung figurativer Kunst im 20. Jahrhundert. Sie setzt sich dafür ein, dass bestimmte künstlerische Einzelpositionen des Realismus, unabhängig von Tagesmoden oder Entwicklungen des Marktes, für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben, fachkundig betreut werden und wissenschaftliche Aufmerksamkeit erfahren.

Hierbei spielt die Kunstsammlung der Stiftung eine zentrale Rolle. Schwerpunkt der stiftungseigenen Arbeiten bilden die künstlerischen Nachlässe, Zustiftungen und Werke von Künstlern, die sich sowohl mit aktuellen gesellschaftlichen Erscheinungen als auch mit den großen realistischen Strömungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen. Zuletzt wurde das fotografische Archiv des 2004 verstorbenen Künstlerfotografen Erhard Wehrmann von der Kunststiftung übernommen.

Seit 1997 zeigt die Kunststiftung in der von ihr geführten Galerie in der ehemaligen Musikschule Mitte regelmäßig Ausstellungen nicht nur aus den Beständen sondern auch aktuelle Arbeiten von zeitgenössischen
Künstlern - und hier mit Schwerpunkt Fotografie.

Eigene wissenschaftliche Projekte ergänzen die Arbeit der Stiftung, die von einem Beirat unterstützt wird, der sich aus Künstlern, Museumsdirektoren, Kunstkritikern und Sammlern zusammensetzt.


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